Aktuelle Informationen

Exportkontrolle übersichtlich und verständlich

Strukturierter Einstieg in das Regelwerk

Im Merkblatt "Exportkontrolle und das BAFA" finden Sie Informationen zu Anträgen und Erläuterungen zu Fachbegriffen, zahlreiche Tipps und weitere Informationsquellen.

Link zum BAFA-Merkblatt

Risiken und Gefahren stets im Blick

Unterstützung beim Aufbau der firmeninternen Exportkontrolle

Im Merkblatt "Firmeninterne Exportkontrolle" des BAFA erfahren Sie, unter welchen Voraussetzungen Sie ein Kontrollsystem einrichten sollten und was ein wirksames System ausmacht.

Link zum BAFA-Merkblatt

Optimierte Antragstellung und Sammelgenehmigung für Dual-Use-Güter

Seit Dezember 2018 stehen zwei neue BAFA-Merkblätter auf den Internetseiten des BAFA zum Download zur Verfügung:

  • Optimierte Antragstellung
  • Sammelgenehmigung für Dual-Use-Güter

Link BAFA / aktuelle Merkblätter

Schwierige Lage in Libyen

Die politische Lage in Libyen bleibt angespannt. Warenlieferungen sind weiter möglich, wenn die Bestimmungen beachtet werden:

  • Es bestehen Embargoverordnungen der europäischen Union.
  • Die Einfuhr von Waren ist besonderen Einfuhrbestimmungen unterworfen.
  • Für alle Importe besteht eine generelle Akkreditivpflicht.
  • Zahlungen werden nur auf Grundlage eines Akkreditivs geleistet.
  • Für alle Importwaren werden Inspektionszertifikate verlangt.
  • Die Aufmachung der Begleitpapiere sollte in jedem Fall vor Verschiffung mit dem Importeur abgestimmt werden.

Aufgrund der Lage in Libyen können Fristen in den Lieferungs- und Zahlungsbedingungen oft nicht eingehalten werden. Setzen Sie sich rechtzeitig vor Gesprächen mit Ihrem Geschäftspartner und vor Vertragsabschluss mit uns in Verbindung. Wir beraten Sie gerne bei Ihren Möglichkeiten im Libyen-Geschäft.

Ihre Ansprechpartner

Absicherung gegen Bestellerbetrug

Ein Problem in der digitalen Zeit: Betrüger können sich leicht die Kontaktdaten eines Unternehmens erschleichen. Sie geben sich als bekannter Kunde aus und bestellen in dessen Namen Waren in großem Umfang. Der Bestellerbetrug fällt in vielen Fällen erst auf, wenn der echte Kunde die Rechnung nicht zahlt. Die Ware ist dann längst verschwunden, die Täter bleiben in 95 % der Fälle unbekannt. Weil die Forderung gegen den echten Kunden gar nicht besteht, darf die Warenkreditversicherung nicht bezahlen.

  • Wenn Sie eine Vertrauensschadenversicherung haben, ist das Risiko abgesichert.
  • Mit dem "Schutz vor Bestellerbetrug" können Sie den Bestellerbetrug als Ergänzung zur bestehenden Warenkreditversicherung abdecken.
  • Jetzt ist die Absicherung auch ohne bestehende Warenkreditversicherung möglich.

Weitere Informationen finden in einem Merkblatt von Euler Hermes:

Link Euler Hermes / Merkblatt Bestellerbetrug

Vereinigte Arabische Emirate: Pflichtangabe bei Zahlungen

Bei grenzüberschreitenden Transaktionen in die Vereinigten Arabischen Emirate ist die Angabe des "Purpose Codes" unbedingt erforderlich. Seit dem 01.09.2018 leiten die Banken Zahlungen ohne den Code nicht mehr weiter - dies gilt für alle Währungen.

Eine Liste der Purpose Codes (VAE) finden Sie auf den Seiten des PNC Financial Services:
Link zu PNC Financial Services

Pakistan: Neue Regelung bei Zahlungsbedingungen

Im Juli 2018 hat die State Bank of Pakistan die bestehenden Regelungen bei Vorauszahlungen und Anzahlungen geändert. Bisher war es möglich, Anzahlungen oder Vorauskasse bis zu einem Betrag von USD 10.000 gegen einfache Rechnung zu leisten. Darüber hinaus musste ein Akkreditiv gestellt werden.
Die Betragsregelung wurde per 14. Juli 2018 aufgehoben. Somit sind Anzahlungen und Vorauszahlungen durch pakistanische Geschäftspartner nur noch gegen Akkreditiv oder Inkasso möglich.
Ausnahmen können Importeure bei der State Bank of Pakistan (SBP) beantragen.

Ein Container voller Schrott

China: Betrugsmeldungen deutscher Unternehmer häufen sich

Wie erkennen Sie betrügerische Anfragen aus China? Die IHK Düsseldorf erläutert typische Betrugsmaschen und nennt Kriterien, bei denen Sie und Ihre Mitarbeiter genauer hinschauen sollten.

Link IHK Düsseldorf

Are you ready for BREXIT?

Eine Checkliste der IHK zeigt, wo Anpassungsbedarf in Ihrem Unternehmen besteht. Wenn Sie vom BREXIT betroffen sind, hilft IHnen die Analyse bei der Ermittlung der Baustellen. Auf der DIHK-Seite steht die Checkliste zum Download bereit.

Link DIHK-Seite "BREXIT"

Türkei: Ursprungszeugnis zusätzlich zur A.TR erforderlich

Der türkische Zoll verlangt bei der Einfuhr bestimmter Waren zusätzlich zur A.TR ein IHK-Ursprungszeugnis. Die neue Verordnung gilt seit 1. März 2018. Mehr erfahren Sie u.a. auf den Internetseiten der IHK Südwestfalen.

Link IHK Südwestfalen

Marktchance Afrika

So können Unternehmen in afrikanischen Ländern Fuß fassen

Afrika bietet deutschen Unternehmen viele Chancen im Handel, bei Investitionen und Kooperationen. Wie Sie sich auf Verhandlungen vorbereiten können, welche Herausforderungen auf Sie warten und welche Absicherungsmöglichkeiten Sie nutzen sollten, lesen Sie im Artikel "Marktchance Afrika". Michael Enders (LBBW) und Hanns Dahm (S-International Rhein-Ruhr) geben als Experten praktische Hinweise und wertvolle Tipps.

Zum Artikel "Marktchance Afrika"

Erweiterung der Handelszeiten ab 2018

Mit Start des neuen Jahres haben wir die Devisen-Handelszeiten für Sie erweitert:

Montag - Donnerstag  8.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Freitag  8.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Ihre Ansprechpartner

EU Sanctions Map für mehr Durchblick im Sanktionsdschungel

Die Europäische Union bietet online eine Übersicht zu bestehenden Sanktionsvorgaben sowie zu deren inhaltlicher Ausgestaltung. Die Embargomaßnahmen sind länderabhängig zusammengefasst und grafisch auf einer Weltkarte dargestellt. Personenlisten, Verordnungen, UN-Resolutionen und Leitlinien werden angezeigt und können gespeichert oder ausgedruckt werden. Ausführliche Informationen zu gelisteten Personen sind ebenfalls abrufbar.

Die Übersicht ist auf die EU-Sanktionen beschränkt. Nationale Maßnahmen einzelner EU-Mitgliedsstaaten oder von Drittstaaten sind nicht enthalten.

Über den folgenden Link gelangen Sie zur Webseite der EU Sanctions Map (nur in Englisch):

Link zur EU Sanctions Map

Türkei: Deckelung der Hermes-Bürgschaften

Die Bundesregierung hat die Exportkreditgarantien für Geschäfte mit der Türkei auf 1,5 Mrd. EUR im Jahr 2017 begrenzt. Geschäfte können weiter abgesichert werden - unter engen Voraussetzungen.

In den letzten Monaten ist der Beratungsbedarf bei Türkei-Geschäften spürbar gestiegen. Nach der Begrenzung der Exportkreditgarantien durch die Bundesregierung haben Unternehmen u.a. Fragen zu bestehenden Hermes-Deckungen. Die Euler Hermes AG erklärte hierzu, dass bestehende Sicherungen von den Einschränkungen nicht betroffen sind. Auch können weiterhin Geschäfte innerhalb des Deckungsrahmens abgesichert werden. Allerdings gibt es durch die angespannte politische und wirtschaftliche Lage erhöhte Rechtsrisiken, wodurch die Einzelfallprüfungen mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Bei Fragen zur Absicherung Ihrer Geschäfte sprechen Sie uns gerne an.

Ihre Ansprechpartner

APG-Reform bietet deutschen Exporteuren viele Vorteile

Eines der zentralen Absicherungsinstrumente des Bundes ist die Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung (APG). Zum 1. Juli 2017 wurde die APG reformiert.

Die wesentlichen Änderungen der Reform und die Vorteile für Sie als Exporteur werden auf den Internetseiten des agaportals erläutert.

AGAPORTAL / APG-Reform (Link)

 Haben Sie Fragen zur APG-Reform oder den Absicherungsmöglichkeiten des Bundes? Sprechen Sie uns gerne an.

Ihre Ansprechpartner

Länderrisiken im Überblick

Die Coface publiziert auf Ihren Internetseiten Länder- und Branchenbewertungen. Die aktuelle Länderkarte zeigt die unterschiedlichen Entwicklungen und gibt Ihnen einen Überblick.

Coface - Länder und Branchen im Fokus (Link)

Neue Vorgaben bei Überweisungen in AED

Bei Überweisungen in die Vereinigten Arabischen Emirate in AED muss ein 3-stelliger Purpose Code angegeben werden. Zahlungen werden zurückgegeben, wenn dieser Code (Ziffer für den Verwendungszweck) nicht genannt wird. Der Purpose Code ist bereits Vorgabe in den Ländern Jordanien (alle Währungen) sowie Brunei, China und Russland (bei Zahlungen in jeweiliger Landeswährung). Auf den Seiten der PNC Financial Service Group finden Sie die Purpose Codes der Länder.

PNC Financial Service Group (Link)

 

Unser Länderexperte für Südamerika: Stefan E. Zurawka berichtet in einem Interview mit dem Handelsblatt.

Südamerika als Handelspartner:
Deutsche Technik ist gefragt

Was sollten Sie wissen und beachten, wenn Sie sich in Südamerika engagieren möchten? Welche Länder und Branchen sind relevant?
Stefan E. Zurawka, unser Experte für Südamerika beim S-CountryDesk, berichtet in einem aktuellen Interview mit dem Handelsblatt über seine Erfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

Lesen Sie hier den Artikel im Handelsblatt

Algerien: Sofortige Einführung von Importlizenzen

Das algerische Handelsministerium hat die Liste der Waren, für deren Einfuhr eine Importlizenz benötigt wird, auf 21 Produkte erweitert. Am 21.03.2017 hatte das Ministerium zunächst mitgeteilt, dass die sofortige Einführung von Importlizenzen alle Importe nach Algerien betrifft. Nun wurde der Warenkreis auf Produkte der Industrie und Landwirtschaft begrenzt. Möglicherweise werden jedoch die Einfuhrmengenbeschränkungen auf andere Produkte erweitert.

Quelle: GTAI Germany Trade & Invest (Link: Zoll aktuell

Entsprechende Anträge auf Importlizenzen sind innerhalb einer Frist von 20 Tagen ab dem 21.03.2017 an die Wirtschaftsdirektion des zuständigen Verwaltungsbezirks zu richten. Den Anträgen sind eine Reihe von zusätzlichen Dokumenten beizufügen, die auf der Internetseite des Handelsministeriums aufgeführt sind:

http://commerce.gov.dz/avis/collection/avis-douverture-de-licence-dimportation 

Ob und in welchem Umfang diese neue Regelung auch laufende Importe betrifft, die gerade in der Abwicklung sind, ist noch unklar. Die algerischen Banken haben ihren Geschäftskunden jedoch am 22.03.2017 mitgeteilt, dass die Domizilierungen betroffener Waren ausgesetzt sind.

Quelle: IHK Wiesbaden, AHK Algerien

Für weitere Informationen und bei Fragen zu Ihren Geschäften sprechen Sie uns gerne an.

Ihre Ansprechpartner

Betrugsmasche: "Fake-President"-Trick

Kriminalämter und IHK warnen vor einer Betrugsmethode, bei der Täter bisher mehrere Millionen Euro erbeuten konnten.

Hierbei geben sich die Betrüger als Geschäftsführer oder Vorstandsmitglied des Unternehmens aus. Sie nutzen die Kontaktdaten von Mitarbeitern - z.B. aus den sozialen Netzwerken - und melden sich als Chef per E-Mail oder telefonisch von einer "Geschäftsreise". Sie beauftragen den Mitarbeiter, eine nicht unerhebliche Zahlung für ein Investment zu tätigen. Natürlich ist die Sache dringend und streng vertraulich. Die Zahlungen erfolgen auf Konten im Ausland; unmittelbar nach Verfügung der Beträge werden die Konten aufgelöst.

Link IHK Nord-Westfalen

Ägypten: Neue Zahlungsvorschriften bei Importen

Seit Jahresbeginn 2016 müssen Dokumente von der Bank des Exporteurs direkt an die ägyptische Bank des Importeurs weitergeleitet werden. Dies hat die Central Bank of Egypt angeordnet. Eine Zusendung der Dokumente direkt von Exporteur zu Importeur ist nicht mehr möglich. Bei Akkreditiven ist zudem der Importeur verpflichtet, 100 % des Rechnungsbetrages bei seiner Bank zu hinterlegen. Ausgenommen hiervon sind u.a. Einfuhren von Grundnahrungsmitteln und Medikamenten.

Link IHK Ruhr

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IBAN bei Zahlungen zugunsten Währungskonten

Die IBAN des Begünstigten wird mittlerweile von vielen Banken außerhalb des SEPA-Raumes bei Zahlungen angefragt. Auftraggeber wenden sich häufig an die Zahlungsempfänger, und bitten um Mitteilung der IBAN. Diese Anfragen erfolgen auch bei Zahlungen, die in anderen Währungen als Euro ausgeführt werden sollen. Bei Überweisungen auf ein Währungskonto führt die Angabe der IBAN bei den zwischengeschalteten Banken meist zu einer Umrechnung in Euro. Geben Sie daher bitte bei Zahlungen zugunsten Ihres Währungskontos die Kontonummer mit vorangestelltem Währungskennzeichen an (z.B. USD12345). Falls der Auftraggeber auf die IBAN besteht, sollte eine zusätzliche Weisung erfolgen, z.B. "payment to be effected in USD only".

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