Aktuelle Informationen

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APG-Reform bietet deutschen Exporteuren viele Vorteile

Eines der zentralen Absicherungsinstrumente des Bundes ist die Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung (APG). Zum 1. Juli 2017 wurde die APG reformiert.

Die wesentlichen Änderungen der Reform und die Vorteile für Sie als Exporteur werden auf den Internetseiten des agaportals erläutert: www.agaportal.de/die-neue-apg

Haben Sie Fragen zur APG-Reform oder den Absicherungsmöglichkeiten des Bundes? Sprechen Sie uns gerne an.

Ihre Ansprechpartner

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Länderrisiken im Überblick

Die Coface publiziert auf Ihren Internetseiten Länder- und Branchenbewertungen. Die aktuelle Länderkarte zeigt die unterschiedlichen Entwicklungen und gibt Ihnen einen Überblick.

Coface - Länder und Branchen im Fokus (Link)

Neue Vorgaben bei Überweisungen in AED

Bei Überweisungen in die Vereinigten Arabischen Emirate in AED muss ein 3-stelliger Purpose Code angegeben werden. Zahlungen werden zurückgegeben, wenn dieser Code (Ziffer für den Verwendungszweck) nicht genannt wird. Der Purpose Code ist bereits Vorgabe in den Ländern Jordanien (alle Währungen) sowie Brunei, China und Russland (bei Zahlungen in jeweiliger Landeswährung). Auf den Seiten der PNC Financial Service Group finden Sie die Purpose Coder der Länder: https://www.pnc.com/en/corporate-and-institutional/international-services/payment-purpose.html

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Unser Länderexperte für Südamerika: Stefan E. Zurawka berichtet in einem Interview mit dem Handelsblatt.

Südamerika als Handelspartner:
Deutsche Technik ist gefragt

Was sollten Sie wissen und beachten, wenn Sie sich in Südamerika engagieren möchten? Welche Länder und Branchen sind relevant?
Stefan E. Zurawka, unser Experte für Südamerika beim S-CountryDesk, berichtet in einem aktuellen Interview mit dem Handelsblatt über seine Erfahrungen und gibt wertvolle Tipps.

 

Lesen Sie hier den Artikel im Handelsblatt

Algerien: Sofortige Einführung von Importlizenzen

Das algerische Handelsministerium hat die Liste der Waren, für deren Einfuhr eine Importlizenz benötigt wird, auf 21 Produkte erweitert. Am 21.03.2017 hatte das Ministerium zunächst mitgeteilt, dass die sofortige Einführung von Importlizenzen alle Importe nach Algerien betrifft. Nun wurde der Warenkreis auf Produkte der Industrie und Landwirtschaft begrenzt. Möglicherweise werden jedoch die Einfuhrmengenbeschränkungen auf andere Produkte erweitert.

Quelle: GTAI Germany Trade & Invest (Link: Zoll aktuell

Entsprechende Anträge auf Importlizenzen sind innerhalb einer Frist von 20 Tagen ab dem 21.03.2017 an die Wirtschaftsdirektion des zuständigen Verwaltungsbezirks zu richten. Den Anträgen sind eine Reihe von zusätzlichen Dokumenten beizufügen, die auf der Internetseite des Handelsministeriums aufgeführt sind:

http://commerce.gov.dz/avis/collection/avis-douverture-de-licence-dimportation 

Ob und in welchem Umfang diese neue Regelung auch laufende Importe betrifft, die gerade in der Abwicklung sind, ist noch unklar. Die algerischen Banken haben ihren Geschäftskunden jedoch am 22.03.2017 mitgeteilt, dass die Domizilierungen betroffener Waren ausgesetzt sind.

Quelle: IHK Wiesbaden, AHK Algerien

Für weitere Informationen und bei Fragen zu Ihren Geschäften sprechen Sie uns gerne an.

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Iran-Sanktionen: Aktueller Stand

Nach Aufhebung von Melde- und Genehmigungspflichten sowie diversen Streichungen von Sanktionslisteneinträgen ist die Abwicklung von Handelsgeschäften von der Normalität noch weit entfernt. Zwar sind einzelne iranische Banken seit Februar wieder an das SWIFT-System angeschlossen, das Korrespondenzbankennetz muss jedoch erst wieder aufgebaut werden. Diverse gesetzlich erforderliche Daten (Compliance- und Finanzunterlagen) sind einzuholen. Sparkassen, Landesbanken und Volksbanken sind bislang die einzigen, die zum Aufbau der Bankbeziehungen bereit sind. Die iranischen Banken arbeiten zurzeit stark daran, internationale Standards zur Verhinderung von Geldwäsche erfüllen zu können.

Hermesdeckungen sind seit Juni 2016 wieder möglich. Bei Fragen zum Irangeschäft sprechen Sie uns gerne an.

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Betrugsmasche: "Fake-President"-Trick

Kriminalämter und IHK warnen vor einer Betrugsmethode, bei der Täter bisher mehrere Millionen Euro erbeuten konnten.

Hierbei geben sich die Betrüger als Geschäftsführer oder Vorstandsmitglied des Unternehmens aus. Sie nutzen die Kontaktdaten von Mitarbeitern - z.B. aus den sozialen Netzwerken - und melden sich als Chef per E-Mail oder telefonisch von einer "Geschäftsreise". Sie beauftragen den Mitarbeiter, eine nicht unerhebliche Zahlung für ein Investment zu tätigen. Natürlich ist die Sache dringend und streng vertraulich. Die Zahlungen erfolgen auf Konten im Ausland; unmittelbar nach Verfügung der Beträge werden die Konten aufgelöst.

Link IHK Nord-Westfalen

Ägypten: Neue Zahlungsvorschriften bei Importen

Seit Jahresbeginn 2016 müssen Dokumente von der Bank des Exporteurs direkt an die ägyptische Bank des Importeurs weitergeleitet werden. Dies hat die Central Bank of Egypt angeordnet. Eine Zusendung der Dokumente direkt von Exporteur zu Importeur ist nicht mehr möglich. Bei Akkreditiven ist zudem der Importeur verpflichtet, 100 % des Rechnungsbetrages bei seiner Bank zu hinterlegen. Ausgenommen hiervon sind u.a. Einfuhren von Grundnahrungsmitteln und Medikamenten.

Link IHK Ruhr

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IBAN bei Zahlungen zugunsten Währungskonten

Die IBAN des Begünstigten wird mittlerweile von vielen Banken außerhalb des SEPA-Raumes bei Zahlungen angefragt. Auftraggeber wenden sich häufig an die Zahlungsempfänger, und bitten um Mitteilung der IBAN. Diese Anfragen erfolgen auch bei Zahlungen, die in anderen Währungen als Euro ausgeführt werden sollen. Bei Überweisungen auf ein Währungskonto führt die Angabe der IBAN bei den zwischengeschalteten Banken meist zu einer Umrechnung in Euro. Geben Sie daher bitte bei Zahlungen zugunsten Ihres Währungskontos die Kontonummer mit vorangestelltem Währungskennzeichen an (z.B. USD12345). Falls der Auftraggeber auf die IBAN besteht, sollte eine zusätzliche Weisung erfolgen, z.B. "payment to be effected in USD only".

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